Ladies and Gentlemen, I proudly present…

Der Schweizer Food-Papst Richard Kägi im Gespräch mit Alfred, dem Wollschwein

Richard Kaegi Foodscout Delicatessa Globus Schweiz

Richard Kaegi

Seit einigen Jahren bin ich mit ihm sporadisch über Email in Kontakt. Angeschrieben hatte ich ihn seinerzeit, weil ich so wahnsinnig gerne, meiner geliebten Salsa Paradiso einen VIP Platz im Schweizer Gourmet-Himmel Delicatessa, der Feinkostabteilung des Warenhauses Globus, gegönnt hätte. Ja, eine Aufnahme hätte sich für meine Tomatensaucen sicherlich wie ein Ritterschlag angefühlt.

Den Namen Richard Kägi und seine Berufsbezeichnung  Foodscout der Delikatessen-abteilung von Globus, hatte ich vor einigen Jahren, auf die Schnelle, dem Internet entnommen. Ich war damals voller Adrenalin, nachdem ich unzählige Gläser Salsa Paradiso in deutschen Supermärkten, nahe der Schweizer Grenze, an begeisterte Schweizer verkauft hatte. „Das schmeckt aberrr sehrrr gut,“  und schon legten sie acht bis zehn Gläser meiner Tomatensauce in ihre Einkaufswagen. Der Schweizer Akzent hallte, angesichts dieses berauschenden Erlebnisses, auch lange nach der Promotion, noch in meinen Ohren nach. Im Fieber meiner Begeisterung entschied ich, mich sofort um einen Vertriebspartner in der Schweiz zu bemühen. Globus schien mir die richtige Adresse zu sein.

Warum sollte ich nicht nach den Sternen greifen?

Also schrieb ich Herrn Kägi an. Ja, die Schweizer sind etwas Besonderes, dachte ich mir, sie bezeichnen einen Food-Einkäufer als Foodscout, hört sich auf jeden Fall bedeutender an.

Das Ausmaß meines Recherche-Fauxpas, wurde mir am vergangenen Wochenende bewusst. Ich stehe nämlich wieder in Kontakt mit Richard Kägi. Damals ist mein großer Wunsch, meine Salsa Paradiso den Weihen des Schweizer Delikatessentempels zu übergeben, leider nicht in Erfüllung gegangen. Bei meinem zweiten Versuch, erfahre ich, dass eine Einkäuferin, die Entscheidung trifft, was mich stutzig macht.

Ist nicht der Foodscout Herr Kägi für den Einkauf zuständig?

Letzten Sonntagnachmittag lag ich gemütlich mit meinem Laptop auf dem Sofa und machte mich auf der Internetseite des Delicatessa Globus auf die Suche nach einer Antwort auf meine Frage. Tatsächlich, Richard Kägi ist seit über zwanzig Jahren, im Auftrag von Globus, als Foodscout weltweit unterwegs. Die Schweizer Medien bezeichnen ihn gar als Food-Papst!

Seine Mission: das Aufspüren der Köstlichkeiten unseres Planeten. 

Delicatessa Globus Richard Kaegi Foodscout

Foodscout Richard Kaegi auf einem Markt in Hanoi

Ehrlich gesagt beneide ich ihn etwas um diesen Job. Kein Wunder, dass der Globus Delicatessa Markt das reinste Gourmet-Paradies ist. Sie schicken einen Mann, über viele Jahre, rund um die Welt, und lassen ihn kulinarische Juwelen aufspüren.

Auch ich habe zwischenzeitlich den Delicatessa Markt in Zürich besucht und empfand dabei die gleiche Euphorie, wie beim Betreten eines exklusiven Schuhsalons.  Selbst, wenn ich direkt vom Essen käme, würde ich, mit augenblicklich, neu entfachtem Appetit, im Delicatessa einkaufen – unbeherrscht und zügellos! Eine Gaumenfreude reiht sich an die nächste, neugierig stürzte ich mich auf die Waren in den Regalen und spürte bei der Fleisch-, Fisch- und Käsetheke mein Herz ganz laut klopfen; Süßigkeiten, Gebäck und Kuchen ließen mich vor Glück fast taumeln.

Wow, Chapeau lieber Herr Kägi!

Immer noch auf dem Sofa liegend entdecke ich, dass der Foodscout scheinbar auch ein begnadeter Koch ist. Macht ja irgendwie auch Sinn, wenn man über zwanzig Jahre in diesem Beruf unterwegs ist, muss der Gaumen gut geschult sein. Und das Verhalten seiner kulinarischen Entdeckungen will ja auch während des Kochprozesses getestet werden. Ich schwelge in den wunderbaren Rezepten und Food-Fotos, spüre wie sie ganz langsam meinen Appetit entfachen und fühle mich verleitet, in die Küche zu gehen, um nach etwas Leckerem zu stöbern. Doch dann entdecke ich überrascht, dass dieser Mann auch noch eine Kolumne in der Schweizer Zeitung NZZ veröffentlicht und einen eigenen Blog hat.

Schreiben kann er auch? Langsam ist mir der Richard Kägi nicht mehr geheuer, das ist ja schon fast zu viel des Guten….

Und wie er das kann! Ich verbringe einen sehr vergnüglichen Nachmittag, vergesse die Zeit und tauche ein, in die wunderbaren, zum Teil mit Sarkasmus dekorierten,  Beschreibungen des Herrn Kägi auf seinen kulinarischen Reisen. Als ich sein Interview mit Alfred, dem Wollschwein lese, fällt mir vor lauter Lachen fast der Laptop vom Schoß.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen des „unter-vier-Augen-Gesprächs“  zwischen dem Wollschwein Alfred und Richard Kägi und hoffe, es bereitet euch genauso viel Vergnügen, wie mir.

Das unter-vier-Augen-Gespräch zwischen Richard Kägi und Alfred, dem Wollschwein

Delicatessa Globus, Richard Kaegi Foodscout

Richard Kaegi und das Wollschwein Alfred im Gespraech

Lieber Richard, ich danke dir ganz herzlich, dass ich diesen Genuss mit meinen Foodlovern teilen darf!

 

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